Neujahrsempfang der VR Bank

Wolpertshausen, 12.01.2015

Friedrich Merz spricht zum Verhältnis Deutschland-USA: "Es gibt keinen besseren Partner"

"Mit Amerika teilen wir mehr als ein ökonomisches Erfolgsmodell - wir teilen Werte", sagt Friedrich Merz. Die Geschichte Deutschlands wäre ohne die USA fundamental schlechter geschrieben worden. 

Wolpertshausen. Die Bedeutung der Beziehungen zwischen Deutschland und den USA betonte Friedrich Merz am Montagabend beim Neujahrsempfang der VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim in Wolpertshausen. Für dieses Thema scheint der ehemalige Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion genau der Richtige zu sein. Der 59-jährige Jurist ist neben zahlreichen Aufsichtsratsposten sowie Partner einer internationalen Rechtsanwaltskanzlei auch Vorsitzender des Netzwerks Atlantikbrücke. Diese private und gemeinnützige Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brücken zwischen Deutschland und den USA zu schlagen.

"Weltmarktführer kann es nur geben, wenn es einen Weltmarkt gibt", warnte Merz davor, das Verhältnis zu den USA aufs Spiel zu setzen. Insbesondere sprach Merz die Bedenken gegen das Freihandelsabkommen mit den USA an (siehe Interview). "Ja, wir werden andere Lebensmittel bekommen", sagte Merz, "aber darauf wird stehen, was wir essen. Die Verbraucher sollen selbst entscheiden."

Wenn Europa auf den globalisierten Märkten eine Chance haben will, dann nur zusammen mit den USA. "Es gibt für uns keinen besseren Partner als die USA", so Merz.

Quelle: Haller Tagblatt, 14. Januar 2015