Gute Zahlen und "Herzdropfa"

Eutendorf, 06.02.2016

VR Bank eröffnet im Limpurger Land Reigen ihrer MitgliederForen 2016 in Eutendorf.

MitgliederForum Eutendorf

Es geht wieder los mit den Mitgliederforen der VR-Bank im Limpurger Land. Erste Station war Eutendorf, und das am Weiberfasching. Ordentliche Zahlen und "Hillu's Herzdropfa" sorgten für beste Laune.

Eutendorf. Manche verbargen ihren abgeschnittenen Schlips in der Jacke, doch zwei Herren kamen gleich ganz ohne: Aufsichtsrat Wilfried Röser und Vorstandsvorsitzender Eberhard Spies. Und dass der eine oder andere Stuhl leer blieb und vom Liederkranz nur die Männer antraten, das dürfte wohl auch am Weiberfasching gelegen haben. Allerdings haben alle, die nicht da waren, etwas verpasst. Erstens das Schnitzel, serviert vom Schützenverein, denn das war laut Aussage des Bankchefs erste Sahne. Zweitens eine köstliche Portion "Hillu's Herzdropfa", das war was zum Lachen. Drittens stimmungsvolle Lieder, dargeboten vom Eutendorfer Männerchor, und schließlich noch ein Präsent zum Mit-nach-Hause-Nehmen. Aktive und treue Mitgliedschaft ist der VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eben viel wert.

Bürgermeister Frank Zimmermann, erstmals auch als Genosse und sogar mit Familie anwesend, war mit dem dritten Satz schon beim Pferdemarkt. Er bedankte sich für die großzügige Spende für das größte Fest der Region und vorab auch schon für die sage und schreibe 10 000 Euro für die gemeinsame 925-Jahr-Feier der Orte Eutendorf und Ottendorf.

Regionalmarktleiter Thomas Frey ließ die Geschäftszahlen des Jahres 2015 Revue passieren, die allesamt nach oben tendieren. Die Aussicht auf fünf Prozent Dividende rief ebenfalls Freude hervor. Die Zinsen würden auf längere Sicht niedrig bleiben, so Freys Prognose, weshalb es wichtig sei, "nicht alle Eier in einen Korb zu legen". Gerne sei man beim Splitten des Kapitals behilflich. Eine Mitgliedschaft bei der heimischen Genossenschaftsbank sei nach wie vor populär. 472 716 Euro brachte das VR-Gewinnsparen ein, wovon Vereine und Gruppen profitieren, auch die Tennisabteilung des TSV Eutendorf.

Vorstandsvorsitzender Eberhard Spies betrachtete das Weltgeschehen, die Krisenherde, den niedrigen Ölpreis und die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande und anderswo mit großer Skepsis. Was das eigene Haus betrifft, sprach er die Herausforderungen an, die die Zeit mit sich bringt. Das Online-Geschäft sei inzwischen die größte Filiale, weshalb Einschnitte im Geschäftsstellennetz nicht ausbleiben könnten. Dennoch bekräftigte er die Verbundenheit mit der Region und der Heimat.


Von ihrer Heimat schwärmte auch Hillu Stoll aus Justingen bei Ehingen. "Woher kommet ächte Älbler? Natürlich von dr Alb ra!", lautet einer ihrer Sprüche, und reden tut sie wie ein Wasserfall. Die "Heckascheißerle" aus dem Raum Stuttgart, die auf der Alb "spaziera ganga", kamen schlecht bei ihr weg. Denn wegen einem solchen habe sie das Lenkrad ihres roten Massey Ferguson abgerissen, mit dem sie aufs Feld zum Ackern wollte. Und der Beamte von der Zulassungsstelle spurte ebenfalls nicht . . .

Quelle: Rundschaue - Der Kocherbote, 06. Februar 2016